2. EMS JAZZ FESTIVAL

EJF#2

Greven | 8. bis 10. September 2023

2. Ems Jazz Festival Greven
8. bis 10. September 2023

SPIELPLAN

Time
Artist
FREITAG | FRIDAY | 08.09.2023
18:30 Uhr | 6:00 pm Masaa
21:00 Uhr | 9:00 pm Theon Cross
SAMSTAG | SATURDAY | 09.09.2023
16:00 Uhr | 4:00 pm Jens Düppe
18:30 Uhr | 6:30 pm Wasserfuhr Quartett
21:00 Uhr | 9:00 pm Pulsar Trio
SONNTAG | SUNDAY | 10.09.2023
15:00 Uhr | 3:00 pm A. R. K.
17:30 Uhr | 5:30 pm Jakob Manz Projekt
20:00 Uhr | 8:00 pm Daniel Garcia Trio
Freitag, 08.09.2023, 18:30 Uhr
Masaa
Freitag, 08.09.2023, 21:00 Uhr
Theon Cross
Samstag, 09.09.2023, 16:00 Uhr
Jens Düppe
Samstag, 09.09.2023, 18:30 Uhr
Wasserfuhr Quartett
Samstag, 09.09.2023, 21:00 Uhr
Pulsar Trio
Sonntag, 10.09.2023, 15:00 Uhr
A. R. K.
Sonntag, 10.09.2023, 17:30 Uhr
Jakob Manz Projekt
Sonntag, 10.09.2023, 20:00 Uhr
Daniel Garcia Trio

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Kulturinitiative Greven

Kulturinitiative Greven

Seit 35 Jahren: Kulturelle Vielfalt für Greven.

Die gemeinnützige Kulturinitiative Greven organisiert ehrenamtlich ein facettenreiches Programm: Musik, Kabarett, Vorträge, Kindertheater – (fast) jede Interessen- und Zielgruppe wird angesprochen.

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Kulturzentrum GBS

Kulturzentrum GBS

Die knapp hundert Jahre alten Mauern der Grevener Baumwollspinnerei stehen für ein Stück Grevener Geschichte.

Wo sich früher Baumwollballen stapelten, wird im September gejazzt: In der historischen Kulisse des Ballenlagers gehen Geschichte und High Tech eine gelungene Symbiose ein, die von Künstler*innen und Publikum gleichermaßen geschätzt wird.

Besucher*innen des Ems Jazz Festivals erreichen von hier in nur wenigen Schritten das Zentrum der Stadt. Während des Festivals ist für Speisen und Getränke vor Ort hinreichend gesorgt.

Ballenlager

Anreise

Sie finden die GBS und das Ballenlager an der Friedrich-Ebert-Straße 3-5 in 48268 Greven.

  • Gäste, die mit dem Auto anreisen, können am Wilhelmplatz oder am Hallenbad parken.
  • Gäste, die mit der Bahn anreisen, erreichen die GBS zu Fuß vom Bahnhof aus in etwa fünfzehn Minuten.

Artists

Masaa

Freitag, 08.09.2023, 18:30 Uhr, Ballenlager in Greven

Seit gut zehn Jahren touren Rabih Lahoud (vc), Reentko Dirks (gt), Marcus Rust (tr) und Demian Kappenstein (dr) als Masaa durch die Welt. Ihr Publikum ist in Aserbaidschan, Jordanien, Tunesien, der Türkei und im Libanon ebenso zuhause wie in Europa.

Dass das Quartett nun beim Ems Jazz Festival in Greven Station macht, darf geflissentlich als das Ergebnis ebenso hartnäckiger wie glücklicher Musikrecherche bezeichnet werden. Die Jungs aus Dresden, Rostock und dem libanesischen Byblos sind der Opener des Festivals und zugleich der erste Höhepunkt

Foto: Andy Spyra

Fünf Alben hat Masaa in zehn Jahren Band-Geschichte herausgebracht, das sechste mit dem Titel „Beit“ erschien im Frühjahr dieses Jahres und wurde beim Releasekonzert in der Kölner Philharmonie begeistert aufgenommen.

Fotos: Pavel Ovsík/Andy Spyra

Ihr Album „Irade“ wurde mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. „Masaa prägen eine hochspezifische Synthese, die eine sensible, lebendige Vielfalt hervorbringt – eine organische Verschränkung von Orient und Okzident„, urteilt das Fachmagazin „Jazzthetik“ und die „Süddeutsche Zeitung“ erkannte „das Verrücktsein nach der perfekten musikalischen Kombination, der schrägen Harmonie, die Menschen bewegt.“

Theon Cross

Freitag, 08.09.2023, 21:00 Uhr, Ballenlager in Greven

Schon bei der Festival-Premiere im September 2022 war Theon Cross der „heißeste Kandidat“ der Organisatoren als einer der prägendsten Musiker des aktuellen UK-Jazz-Sounds. Dass es vor einem Jahr nicht zu einem Engagement in Greven kommen konnte, war damals schade, ist aber ein Glück der zweiten Festivalauflage in diesem September.

Theon Cross hat es geschafft, sein Hauptinstrument, die Tuba, hip zu machen. Der Brite etabliert mit seiner Musik nicht nur coole Grooves, sondern taucht ein in clubbtaugliche Subbass-Regionen.

Längst ist der Mitbegründer der Band „Sons of Kemet“ ein gefragter Festivalgast – einer, der seltenen Muskier-Spezies, deren Vision ihr Instrument neu definiert hat.

„Durch seine Kombination aus technischer Beherrschung, tiefem musikalischem Wissen und Vision (…) hat er den Platz der Tuba in der modernen Musik neu erfunden“, heißt es als Echo auf seinen Auftritt bei den Internationalen Jazzwochen in Burghausen.

Jens Düppe

Samstag, 09.09.2023, 16:00 Uhr, Ballenlager in Greven

Es ist eigentlichen ein Paradox, musikalischen Minimalismus zu vereinen mit ungeheurer Expressivität.

Dem Kölner Schwaben Jens Düppe gelingt das auf unnachahmliche Weise. Der Schlagzeuger, Komponist, Percussionist, Band-Leader, Klang-Forscher, kurzum: der Tausendsassa an Drums und Piano „gilt als einer der einfallsreichsten Musiker im weiteren Bereich des zeitgenössischen Jazz mit offenen Grenzen zur Minimal Music“, findet Dietrich Schlegel („Jazz Zeitung“) in seiner Rezession des ersten Solo-Albums des Schlagzeugers namens ego_D (2022).

Düppe kommt auch im Grevener Ballenlager mit ausgesprochen sparsamem Instrumentarium aus, dem er erstaunliche Klänge und mitreißende Rhythmen entlockt.

Fotos: Kees Schafrath/Gerhard Richter

Foto: Jean-Baptist Millot

Ein reduziertes Drumset ergänzt er mit Piano, Synthesizer: Sehr komplex, sehr atmosphärisch, sehr ausdrucksstark.

Wasserfuhr Quartett

Samstag, 09.09.2022, 18:30 Uhr, Ballenlager in Greven

Foto: Anna Aicher

Aus der ehedem als „Hoffnung des jungen deutschen Jazz“ ist längst ein Versprechen geworden: Der „Young German Jazz“ ist erwachsen geworden. Dafür stehen Roman und Julian Wasserfuhr par excellence.

Nach ihrem Debütalbum „Remember Chat„, das die Brüder bereits 2006 mit 17 beziehungsweise 18 Jahren eingespielt haben, zählen die beiden heute zu den wohl renommiertesten Jazz-Musikern in Deutschland.

Für ihr neuestes Album „Mosaic“ haben sich die beiden ganz in den Dienst von Melodie, Groove und musikalischen Stimmungen gestellt. Wieder einmal.

Bereits für ihr Album „Relax Jazzed“ erhielten sie den German Jazz Award in Gold.

Pulsar Trio

Samstag, 09.09.2023, 21:00 Uhr, Ballenlager in Greven

Foto: Benjamin Maltry

Intuition? Weitblick? Zufall?

Erinnerungen an progressive Jazztrios wie GoGo Penguins oder das deutsche Michael Wollny Trio“ attestierte Till Lorenzten vom Deutschlandfunk Kultur dem Pulsar Trio bereits 2018.

Sowohl Wollny wie auch GoGo Penguins standen auf der Wunschliste für das zweite Ems Jazz Festival. Herausgekommen ist: Das Pulsar Trio, das den zweiten Festival-Abend beschließen wird.

Und wie: Stampfende Beats wechseln sich mit beschwingten Klavierläufen ab – es entsteht ein „unwiderstehlicher Sog“ schreibt Harry Schmidt über die komplex vertrackten Rhythmen.

„Es ist ein musikalisches Gipfeltreffen der ungewöhnlichen Art“. Ungewöhnlich ist auch die Besetzung des Trios mit Mayas Wolter an der Sitar und Surbahar, Aaron Christ am Schlagzeug und Beate Wein am Flügel und Bassnovation: Ein Unikum in der Musiklandschaft.

Fotos: Benjamin Maltry

A. R. K.

Sonntag, 10.09.2023, 15:00 Uhr, Ballenlager in Greven

Na klar, er kann’s auf allen Saxofonen – doch Andreas Kaling ist Bass-Fan, ergo konzentriert er sich seit vielen Jahren auf das Bass-Saxofon und zählt inzwischen zur europäischen Creme dieses unverkennbaren Tieftöners.

„Das groovt und zischt und schnauft, klappert und rumst“, schreibt Ulrich Stock in der Wochenzeitung „Die Zeit“ und trifft damit trefflich die Musik des Trios A.R.K, hinter dem sich hinter Kaling, der Gitarrist Reinhold Westerheide und Drummer Karl Godejohann verbergen.

Bass-Saxofonist Kaling ist übrigens kongenialer Partner von Andreas Gummersbach im Saxofon-Duo Leptophonics.

Letzterer sorgte bei der Premiere des Ems Jazz Festivals als Leader eines internationalen Jazzchores für wahre Begeisterungsstürme beim Publikum.

Jakob Manz Projekt

Sonntag, 10.09.2023, 17:30 Uhr, Ballenlager in Greven

Viel mehr Lob geht nicht: „Sie jagten den Geist des Jazz mit Nachdruck durchs Forum – und das führte dazu, dass die Zuschauer am Ende im Stehen applaudierten“, hieß es im „Kölner Stadtanzeiger“ über den Auftritt des Jakob Manz Projekts bei den Leverkusener Jazztagen.

Foto: Thomas Kiel

Und da sich das Publikum des Ems Jazz Festivals ebenfalls gerne enthusiastisch zeigt, wenn es wahren Könnern gegenübersteht, dürfte auch im Ballenlager reichlich Stimmung herrschen, zumal Paul Albrecht (dr), Frieder Klein (b), Hannes Stollsteimer (p) und Jakob Manz (sax) zur „besten Sendezeit“ aufspielen.

Foto: Tina Alferi

Herausragende Aspekte des Projekts sind der direkte, klare Sound, reichhaltige Dynamik und emotionale Tiefe – gepaart mit Einflüssen aus Funk, Soul, Hip Hop und Rock.

„Hier bündeln sich musikalisches Temperament, kompositorische und improvisatorische Fantasie und instrumentales Können zu einem begeisternden Hörerlebnis„, urteilt das „Jazzpodium“ ebenso euphorisch.

„Es besteht kein Zweifel, dass Jakob Manz & Co. die derzeit heißeste Band ist.“

Daniel Garcia Trio

Sonntag, 10.09.2023, 20:00 Uhr, Ballenlager in Greven

Für den Klassiksender des Bayerischen Rundfunks war „Via de la Plata“ das „Jazzalbum des Monats„. Der spanische Jazzpianist Daniel Garcia brilliert in der Tat mit Verschmelzungen spanischer Musiktraditionen, die ihresgleichen suchen. Mit dabei sind Garcias langjährige Weggefährten Reinier Elizarde (Bass) und Schlagzeuger Michael Oliviera.

„Wenn wir spielen, ist das wie das Formen einer Skulptur in Echtzeit,“ beschreibt Garcia . Und: Flamenco und Jazz sind Brüder. „Beide haben ähnliche Wesensmerkmale: Selbstausdruck, völlige Hingabe im Moment des Musizierens sowie das tiefe Erleben im Augenblick“

Fotos: Diego Garcia

Das Ergebnis ist eine eigenständige Musik, in der rhythmische Intensität, harmonische Finesse und ungemeine Virtuosität einhergeht.

Das Daniel Garcia Trio wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.