Drei Tage, neun Bands, ein enthusiastisches Publikum und ein sehens- und hörenswertes Lineup im altehrwürdigen Grevener Ballenlager: Die vierte Auflage des EmsJazzFestivals im vergangenen September erfüllte die Erwartungen und Hoffnungen der Organisatoren aus der Jazz AG der Grevener Kulturinitiative in nahezu jeder Hinsicht. „Danke für eure Offenheit, Herzlichkeit, die Top-Orga und das wirklich spannende Festivalprogramm“, schrieben beispielsweise die Musiker von Searching for Home an die Kuratoren. „Tosender Beifall aus dem vollbesetzten Ballenlager! Hörempfehlung mit fünf Sternen“, rezensierten die „Westfälischen Nachrichten“ in ihrem Kulturteil und selbst der weit entfernt erscheinende Reutlinger Generalanzeiger schrieb dem dreitägigen Jazz-Spektakel „exklusive Momente“ zu mit „Giganten des Jazz“, die da die Grevener Bühne erklommen hatten. Keine Frage, das vierte Festival manifestierte den aus den vorangegangenen Veranstaltungen resultierenden Eindruck: hier erhält der Jazz in all seinen Facetten ein Zuhause – und das Festivalgeschehen in NRW eine weitere Bastion.

Auf ein Neues also: Für 2026 hat die Jazz AG, bestehend aus Rollo Grieskamp, Roland Post, Werner Jacobs, Ulrich Reske und Jürgen Beckgerd aus den vielen, vielen positiven Rückmeldungen und Rezensionen erneut einen Auftrag entwickelt: Vom 4. bis zum 6. September (Freitag bis Sonntag) findet das EmsJazzFestival zum 5. Mal statt. Und wieder bleiben sich die Festivalmacher treu: drei Tage, neun Bands, ein Mix aus Vielem, das das Genre zu bieten hat – nur nichts Triviales. Mit gewollten Brüchen im Programm, die reichlich Spannung versprechen, ohne Längen und schon gar keine Langeweile! Die Kuratoren haben sich auf die Suche gemacht nach Neuem, Spannendem, Überraschendem. Und sie sind fündig geworden.

Diesmal mit dabei sind Jens Düppe mit seinem Quintett, David Helbock/Julia Hofer, Shuteen Erdenebaatar und Jakob Manz, das Horst-Hansen-Trio, Aki Takases „Japanic“, Triosence, Prepared, Sebastion Wappler und Daniel Garcia/Andreas Schaerer. Die Erwartungen sind hoch, das wissen die Kuratoren nach den vorangegangenen Festivals. Die Gewissheit, diese auch zu erfüllen, wächst mit. Angesichts des aktuellen Lineups sowieso. Und übrigens: Das Festival wird möglicherweise noch besser, aber nicht teurer. Die Ticketpreise bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert (49 Euro/Tag und 120 Euro/Festival). Der Kartenvorverkauf beginnt Anfang April.